Laut einem Bericht der Englischen Zeitung “The Guardian” werden sich die Umstellungskosten für den Austausch bestehender Zähler auf sog. “Smart-Meter” in Großbritannien bis 2019 auf ca. 13,6 Milliarden Euro belaufen.
Großbritannien hat 26,3 Millionen Haushalte. Die Umstellungskosten pro Haushalt betragen daher nach den Expertenschätzungen knapp 520 Euro pro Haushalt. Für Österreich liegen leider keine entsprechenden Angaben vor, es dürfte jedoch von ähnlichen Kosten auszugehen sein.
Geht man von einem Strompreis von 0,19 Euro pro Kilowattstunde aus, dann müssen durch die Umstellung auf das “Smart-Grid” rund 2.700 Kilowattstunden eingespart werden, um nur die Kosten für die Umstellung wieder hereinzubekommen. 2.700 Kilowattstunden entsprechen in etwa dem Jahresverbrauch eines Einfamilienhauses.
Nach einer Studie des Fraunhofer-Instituts beträgt das Einsparungspotential bei einem Smart-Grid 3,9 Prozent. Das wären dann bei besagtem Einfamilienhaus 105,3 Kilowattstunden pro Jahr. Die gute Nachricht: Um die Umstellungskosten wieder hereinzubekommen, muss das intelligente Netz mit den neuen, digitalen Zählern also nur 25 Jahre lang ohne Wartung oder Reparatur funktionieren.