Soziale Sicherheit im Burgenland – Was für ein schöner Titel !

Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast dran glauben. Denn die Realität besteht für zu viele Menschen im Burgenland aus Mindestrenten, die so gering sind, dass es weh tut. Real wird das Einkommen schmäler und schmäler. Konkret steigen die Lebenshaltungskosten – was das bedeutet trägt den Namen Armut und die tut weh.

Die vielen Menschen, die Niedriglöhne erhalten, wissen wie es um ihre Soziale Sicherheit bestellt ist – es ist die Soziale Unsicherheit und die ganze Familie ist von dieser Ungerechtigkeit betroffen. Man ist auf Heizkostenzuschlag angewiesen, dass einem das Frösteln kommt. Der war im Burgenland vor 2 Jahren, als Heizkosten noch beträchtlich geringer waren, grade mal € 175,00. Seit 2011 und einer Teuerung der Heiz-Materialien von mehr als 25 Prozent, wurde diese Zuwendung von der Landesregierung auf klirrende € 140 gekürzt, ja g e k ü r z t : 80 % weniger Geld ergibt nun weniger als 60 % Heizmaterial. Dass mit diesen Mitteln weit mehr Kohle als mit weniger belastende Materialien geheizt wird, ist in den kältesten Tagen und Nächten besonders zu spüren. Schmutzluft und Rauchschwaden ziehen durch die Dörfer und bleiben wie eine grässliche Glocke über den Häusern liegen. Man kann die giftige Luft buchstäblich mit dem Messer schneiden. Umweltideale Luxus, nicht leistbar.

Folglich mehren sich Arztbesuche – Diagnose: Asthma, Bronchitis, Lungenentzündung. Es ist ein Jammer! Gesundheitsschäden, Umweltverschmutzung, Erderwärmung, CO2 Zertifikatschwindel, Umweltstrafzahlungen. Die Prognose ist schlecht, die Lunge schwarz . Ein Betroffener erklärte es so: Für die Landesregierung lohnt sich die Kürzung – wir sind so viele. Soziale Sicherheit ist das nicht – das ist Spott

Europäisches Jahr für Aktives Altern – Es klingt zu verheißungsvoll!

Altern ist nichts Besonderes, es umgibt alle und alles. Das ist gut.  Aktiv Altern – zu tun gäbe es genug, mehr als genug. Man könnte fast bis in die Ewigkeit aktiv sein, so viel ist kaputt gemacht worden, mutwillig, gezielt und gierig. Die ganze Geschichte mit der Atomkraft: Diese Produktion einzustellen, den Müll bewachen – bis in alle Ewigkeit. Der globale Raubbau mit den entsprechenden Begleitgesetzen und selbsterfundenen Privilegien – da reicht kein Europäisches Jahr des Aktiven Alterns. Ich fürchte, da reicht kein Europäisches Jahrzehnt des Aktiven Alterns. Da reicht keine Millionenunterschriftsliste. Wie soll das alles wieder gut gemacht werden? Ohne dabei andere zu belasten, sich der Bürde zu befreien, wo niemand was zu sagen hat und wir es nicht mehr sehen müssen?

So aktiv Altern, dass keine Täuschung mehr geduldet wird, kein Wegschauen mehr möglich ist – das wäre das Gebot dieser Stunde:

  • Mit offenen Augen aktiv Altern
  • Mit lauter Stimme aktiv Altern
  • Solidarität zwischen den Generationen

Das Problem liegt im Ungleichen, in der ungleichen Verteilung aller Dinge - zwischen denen die zu viel genommen haben und denen die zu wenig bekommen haben. Gemeint ist damit nicht nur Geld, Dienstleistungen, Bildung usw. und so fort. Das Problem ist auch in der ungerechten Verteilung des Faktors Infrastruktur : Wenn aus selbstdienenden, politischen Motiven moderne, saubere, kluge öffentliche Verkehrsmittel einem großen Teil der Bevölkerung vorenthalten werden. Dagegen mit aller Macht der Wirtschaft ein Fernstrassensystem präsentiert wird, das unnötig ist und viele Millionen Euro für Beton statt für ein öffentliches Verkehrsnetz ausgibt. Da kann man die Generationen Generationen sein lassen und das Kind beim Namen nennen:

Für uns Grüne SeniorInnen – jung und alt – heisst dieses Kind

Solidarität Solidarität Solidarität

Ihre Meinung ist uns wichtig

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